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Hightech-Bürogebäude aus Glas in der Abenddämmerung, das nachhaltiges Design und fortschrittliche Technologie in sich vereint und für Innovation und Forschung angelegt wurde.
Linz

Zentrale der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Im Zentrum von Linz entsteht die neue Zentrale der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich als neues Herzstück des RLB OÖ-Campus. Im Inneren des nachhaltig konzipierten Holzhybrid-Neubaus erstreckt sich eine inspirierende Arbeitswelt für rund 1 000 Mitarbeitende. Geprägt von Transparenz und Offenheit, authentischen Materialien und grünen Inseln, transformiert das Gebäude den Bank-Campus samt Umgebung in ein zukunftsfähiges Stadtquartier. 

Zentraler Vernetzer

Der Bau verkörpert den Anspruch der Raiffeisenlandesbank OÖ, sich dem umgebenden Viertel und der Stadtgesellschaft zu öffnen. Auf dem Campus fungiert er als zentraler Vernetzer: nicht nur zwischen den Bestandsgebäuden der RLB OÖ, sondern auch mit der neu angelegten öffentlichen Stadtlandschaft. 

Durch Einschnitte in den Baukörper, der sich über einem trapezförmigen Grundriss erhebt, entstehen dynamische Vor- und Rücksprünge, die den Straßenraum ins Gebäude hineinführen. Im Inneren treppt sich eine offene Terrassenlandschaft spiralförmig um das zentrale Atrium bis zum Dach hinauf. Diese Struktur zeichnet sich auch in der Fassade ab – als umlaufendes, transparentes Band aus großformatigen Glasflächen, das sich in Dachterrassentreppen fortsetzt.

Mit seiner dynamischen Höhenstaffelung vermittelt der Neubau vom niedrigen Haupthaus der Bank zum angrenzenden Blumau Tower und fügt sich so harmonisch in die bestehende Stadtstruktur ein.

„Wir bauen nicht auf der grünen Wiese, sondern entwickeln einen bestehenden urbanen Raum weiter – mit Respekt vor dem gesamten Umfeld, mit Mehrwert für das Viertel und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit.“
– RLB OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer

High-Tech meets Natur

Die Gebäudehülle vereint Gegensätze: eine mineralisch-technische Schicht aus Glas und Aluminium außen und eine natürlich-organische Schicht aus Holz im Inneren. Sie lenkt bereits von außen den Blick auf das prägnante, bewusst sichtbar belassene Holztragwerk. Der warme Charakter dieses Materials sorgt zusammen mit überall im Gebäude verteilten Pflanzen für eine einladende Atmosphäre und ein angenehmes Mikroklima. 

Das Erdgeschoss einschließlich des weitläufigen Atriums ist öffentlich zugänglich. Hier befinden sich ein Restaurant für Mitarbeitende und ein Café auch für Gäste. Im ersten Obergeschoss empfangen Mitarbeitende die Kund*innen. Hier befinden sich auch ein Veranstaltungssaal sowie ein Konferenzbereich. Die darüber liegenden Geschosse sind den Büros der Mitarbeitenden vorbehalten. Alle Etagen sind für ein hochvernetztes Arbeiten konzipiert und lassen sich je nach Bedarf flexibel umgestalten.

Rund um das zentrale Atrium, über das durch ein Glasdach Licht ins gesamte Gebäude einfällt, sind offene Bereiche für Austausch und kollaboratives Arbeiten platziert – einschließlich Kaffeebars. Räume für vertrauliche Gespräche sowie Arbeitsplätze für konzentriertes Arbeiten befinden sich dichter an der Fassade. Im Indoor-Garten, auf den Dachterrassen sowie im Coffee Point ist reichlich Platz für zwanglose Meetings – und zufällige Begegnungen.

Urbane Transformation

Die neue Zentrale schafft eine angenehme Umgebung für Mitarbeitende und Kund*innen – ebenso wie für die Menschen aus dem Viertel. Vor dem Gebäude, das in Grünflächen und einen nun verkehrsberuhigten Bereich eingebettet ist, entsteht ein städtischer Platz. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird ein grüner Nachbarschaftspark mit Kinderspielbereich neu angelegt.

„Das Büro der Zukunft muss überzeugen, nicht verpflichten. Wenn Menschen zunehmend die Wahl haben, an welchen Orten sie ihre Aufgaben verrichten, steht das Büro im Wettbewerb vieler möglicher Arbeitsorte. Daher gilt es, ein Gebäude zu gestalten, das aufgrund seiner Ausstattung, der räumlichen Anreize und der dort erlebbaren Unternehmenskultur so attraktiv ist, dass Mitarbeiter gerne dorthin kommen und den Mehrwert spüren.“
– RLB OÖ-Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer

Die neue Zentrale der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich führt die urbane Nachbarschaft in eine nachhaltige Zukunft. Als Teil der Stadtgemeinschaft leistet das Unternehmen mit dem Gebäude einen gebauten Beitrag zur aktiven Mitgestaltung des urbanen Umfelds.

Kategorie
Office
Area
30 500 m²
Status
Current
Certification
LEED Platinum, ESG certification in accordance with the EU taxonomy
Client
Real-Treuhand Projekt-und Bauträger GmbH
Year
Location
Linz, AT

Collaboration Partners

Architekten Kneidinger (local planning partner), Innocad GmbH, HofmanDujardin (interior design), studio blaugruen (landscape architecture), Adenbeck GmbH (building services), TAS Bauphysik GmbH (building physics, acoustics), KMP ZT-GmbH (structural design), brandschütz GmbH (fire safety), Bartenbach GmbH (lighting design), Trafility GmbH (traffic management), ILF Consulting Engineers Austria GmbH (traffic management)