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Work Hard - Play Hard

Dokumentarfilm und Podiumsdiskussion

HENN Akademie, 4. April 2014

Der Dokumentarfilm der Regisseurin Carmen Losmann und der Hupe Film- und Fernsehproduktion aus dem Jahr 2011 beschäftigt sich mit den neuen Formen der Arbeitsorganisation und Methoden des Personalmanagements. Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt.

Carmen Losmann hat einen zu tiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter.

Carmen Losmann geboren 1978, studierte Marketing in England und Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Schon während ihrer Studienzeit realisierte sie kurze Filme, die sich in unterschiedlichen Facetten mit der Arbeitswelt befassten. Ihr Debütfilm „Work Hard – Play Hard“ wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet u.a. mit dem Grimme-Preis 2014. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Dokumentarfilmprojekt, das vom Gerd-Ruge-Stipendium gefördert wird und sich mit den tieferen Zusammenhänge unseres Geld- und Wirtschaftssystems beschäftigt.

Carmen Losmann