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Spatenstich für die neue Unternehmenszentrale von Continental

03.08.2018 – 

Letzten Dienstag hat das Technologieunternehmen Continental mit dem Bau der neuen Unternehmenszentrale in Hannover begonnen. Der zukünftige Hauptsitz wird alle auf die Stadt verteilten Nutzungen von Continental an einem Ort bündeln. Der Gebäudekomplex wird aus insgesamt acht Gebäuden bestehen, die sich auf zwei Baufelder erstrecken, und über vier Brücken miteinander verbunden sind. Die längste davon erreicht eine Spannweite von 71 Metern und führt über die Hans-Böckler-Allee.

Der Gebäudekomplex soll in der ersten Ausbaustufe bis Ende 2020 fertiggestellt sein und Platz für 1.250 Beschäftigte bieten.
 

Richtfest für das Schulungszentrum der Deutschen Flugsicherung in Kaufbeuren

10.07.2018 – 

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH hat letzte Woche in Kaufbeuren Richtfest für ihr neues Schulungszentrum gefeiert. Das Gebäude ist durch seine beiden Satteldächer geprägt, welche ihre Form aus der Dachneigung der umgebenden Bebauung beziehen.

Auf dem Gelände ließ die DFS bereits zwei ehemalige Unterkunftsgebäude der Bundeswehr sanieren. Die neue Akademie, in der ab 2019 militärisches Flugsicherungspersonal ausgebildet wird, gilt als das Herzstück des Campus.
 

HENN gewinnt den Wettbewerb iCampus Rhenania in München

10.07.2018 – 

Der von Rohde & Schwarz ausgelobte Planungswettbewerb wurde entschieden. Unter den sieben eingeladenen Büros hat HENN den 1. Platz belegt.

Mit dem Bürokomplex „iCampus Rhenania“ entsteht ein neues Quartier im Münchner Osten. Auf dem Gelände befindet sich das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Rhenania aus den 1920er Jahren, das denkmalgeschützt ist. Der Entwurf, der sich in mehrere Baukörper gliedert, bildet gemeinsam mit dem Bestandsgebäude ein Ensemble.
 

Leo-von-Klenze-Medaille 2018 für Gunter Henn

In einer feierlichen Zeremonie verlieh Staatsministerin Ilse Aigner (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr) die Leo-von-Klenze-Medaille 2018 an Gunter Henn und zwei weitere Preisträger – Prof. Sophie Wolfrum und Victor Schmitt. Die höchste bayerische Auszeichnung im Bauwesen würdigt herausragende Leistungen in der Architektur, im Wohnungs- und Städtebau und im Ingenieurbau.

Video: https://youtu.be/rEEq_j17egU
Pressemitteilung: http://www.bauen.bayern.de/med/aktuell/archiv/2018/180628klenze-medaille/index.php

Make City und Offenes Büro am Tag der Architektur

Am Wochenende fand in Berlin der Tag der Architektur statt. Unser Büro bot Führungen durch unsere Räume am Alexanderplatz an. Wir hatten einiges zu bieten, an den Wänden hingen Bilder und Pläne der aktuellen Projekte, die von zahlreichen Modelle ergänzt wurden. Filme, eine VR-Brille und die Pop-up Factory rundeten das Programm ab. Die Pop-up Factory war eine experimentelle Installation, die am Freitag im Rahmen des Architekturfestivals Make City eröffnete wurde. Hierfür stand dem Performing-Team von HENN ein Roboter zur Verfügung, der per Spracheingabe Polystyrol-Klötzen eine einzigartige Oberfläche verlieh. Mittels einer Hololens-Brille konnten die Bausteine an ihre vorgesehene und passende Position gebracht werden. Die partizipative Installation fand großen Andrang und krönte den Talk, bei dem zwischen Lehre, Praxis und Politik über die Rückkehr der Produktion in die Stadt diskutiert wurde. Bei weiterführenden Gesprächen mit Drinks und Häppchen klang der Abend aus.

Speziellen Dank an: Anne-Caroline Erbstößer (Technologiestiftung Berlin), Martin Tamke (Associate Professor, KADK – The Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen), Giovanni Betti (Head of Performing, HENN), Saqib Aziz und Gili Ron (HENN Performing Team) und ABB (Roboter).

Pop-up Factory – Studio Talk

Die Stadt als Epizentrum von Kultur, Inspiration und kreativen Schaffensprozessen steht der peripher gelegenen Industrie als Ort der Produktion und Umsetzung gegenüber. Doch die im europäischen Kontext historisch gewachsene Zweiteilung von Stadt und Industrie wird zunehmend redundant. Heute ermöglichen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine die Beeinflussung des Herstellungsprozesses vom Design zum Endprodukt und markieren einen Umkehrpunkt: Die Produkution kehrt zurück in die Stadt. Vor der Kulisse einer experimentellen Demonstration entsteht ein Gespräch zwischen Lehre, Praxis und Politik über die Rückkehr der Produktion in die Stadt.

Anne-Caroline Erbstößer, Technologiestiftung Berlin
Martin Tamke, Associate Professor, Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen
Giovanni Betti, Head of Performing, HENN

Robots by ABB

Studio Talk im Rahmen des Make City Architekturfestivals
Freitag, 22. Juni 2018, 17 Uhr
HENN, Alexanderstr. 7, 10178 Berlin, 8. OG

Mehr Info zu Make City: http://makecity.berlin/

Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation „Merck Innovation Center“

08.06.2018 – 

Es ist vollbracht! Die feierliche Eröffnung des Innovation Center von Merck in Darmstadt wurde mit einer Buchpublikation und einer Ausstellung über das Projekt abgerundet. Über zwei Jahre hat der Fotograf HGEsch das Projekt begleitet. Die umfangreiche Fotodokumentation wurde zudem mit Textbeiträgen von Peter Cachola Schmal, Christian Marquardt, Rolf Sachsse, Hans Georg Esch und Vorstandsmitgliedern von Merck bereichert.
Seit Mittwoch sind ausgewählte Fotos von HGEsch in der HENN Galerie in München zu sehen.

Das in der Vernissage vorgestellte Buch „Merck Innovation Center“ kann über den Ernst Wasmuth Verlag käuflich erworben werden: http://wasmuth-verlag.de.

Die Ausstellung ist noch bis 30. September 2018, von Montag bis Freitag, zwischen 9 und 18 Uhr, zu sehen.

Industriebaupreis für ARENA2036

08.06.2018 – 

Herzlichen Glückwunsch an das ARENA2036-Team! Gestern wurde im Rahmen des IREM Symposiums in Stuttgart der Industriebaupreis verliehen und unser Projekt ARENA2036 ging als Sieger hervor. Die Auszeichnung geht an Projekte, die durch ihr ausgewogenes Zusammenspiel von Gestalt, Funktion, Nachhaltigkeit und Ökonomie vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verantwortung und ganzheitlichem Denken begeistern. Die Verleihung des Preises erfolgt gemeinsam an Bauherren und Architekten.

www.irem.uni-stuttgart.de

Architekturwettbewerb Gasteig München – Einer von drei Siegern

22.05.2018 – 

Letzten Freitag gab die hochkarätig besetzte Jury ihr Ergebnis zum Architekturwettbewerb zur Generalsanierung des Münchener Kulturpalast Gasteig bekannt. Der Entwurf von HENN ist einer von drei Siegern. Ein langes transparentes Band öffnet den Gasteig zur Stadt und zieht sich als Kontrast zur bestehenden Klinkerfassade über die gesamte Länge des Baukörpers. Alle drei Wettbewerbsgewinner sollen nun ihre Entwürfe die nächsten drei Monate weiterentwickeln und erneut vorstellen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden neben den Plänen und Modellen aller beteiligten Architekturbüros vom 25. Mai bis 15. Juni 2018 in einer Ausstellung im Gasteig gezeigt.

Merck Innovation Center – LEED Platinum Zertifizierung

16.05.2018 – 

Das Merck Innovation Center wurde mit dem höchsten Zertifizierungsniveau „LEED Platin“, nach dem LEED Green Building Ratingsystem ausgezeichnet. Die gut gedämmte Gebäudehülle, in Verbindung mit der energieeffizienten Anlagentechnik, führt zur Unterschreitung des Primärenergiebedarfs um 38 % im Vergleich zum Referenzgebäude nach dem US-Standard ASHRAE 90.1. Es werden außenliegende, automatisch gesteuerte, Sonnenschutzelemente und eine 3-Scheiben-Verglasung eingesetzt. Das Gebäude wird durch Fernwärme und -kälte versorgt, die in sehr effizienten zentralen Anlagen auf dem Merck eigenen Firmengelände erzeugt werden. Bei der Planung wurde die Maximierung der Tageslichtverfügbarkeit als absolute Priorität behandelt. Alle Fassaden werden raumhoch verglast und die tieferliegenden Bereiche verfügen ebenfalls über Tageslicht durch ein großzügig dimensioniertes Glasdach. Um Raumluftbelastungen auszuschließen, werden ausschließlich sehr emissionsarme Materialien im Innenraum eingesetzt. Das Parkett und die Holzwerkstoffen werden aus FSC-zertifiziertem Holz hergestellt, ohne Zusatz von Formaldehyd. Der Einsatz von hellen Oberflächen in den Außenanlagen reduziert den Wärmeinsel-Effekt und die daraus resultierenden Kühllasten. Der innovative Bodenbelag, bestehend aus photokatalitischem Beton mit Titandioxid, ist außerdem selbstreinigend und zersetzt Luftschadstoffe wie Aromate und Aldehyde. Die Bewässerung der Außenanlagen erfolgt ausschließlich über Brauchwasser, um den Trinkwasserverbrauch möglichst zu reduzieren. Die Dachbegrünung verleiht der Dachfläche eine erhöhte Wärmedämmung und trägt dazu bei, die Regenwasserablaufmenge erheblich zu reduzieren.