Architektur für kollaborative Forschung: Richtfest für das HI‑TRON
Auf dem Campus der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat der Bau des Helmholtz-Instituts für Translationale Onkologie Mainz (HI‑TRON) mit dem Richtfest einen wichtigen Meilenstein erreicht. Unser Entwurf für das Forschungsgebäude verkörpert die Idee einer kollaborativen, interdisziplinären Krebstherapieforschung, die direkt mit der klinischen Praxis verbunden ist. Die Fertigstellung des HI‑TRON ist für 2028 vorgesehen.
Auf fünf Geschossen entsteht eine flexible Labor- und Bürolandschaft, die den Austausch zwischen wissenschaftlichen Disziplinen fördert und flexibel auf sich wandelnde Forschungsprozesse reagieren kann. Zentrale Kommunikationszonen, Teeküchen und Besprechungsbereiche stärken den Ideentransfer.
Der Neubau ist Teil eines Ensembles aus sechs modularen Lehr- und Forschungsgebäuden und vernetzt das HI‑TRON mit bestehenden Instituten wie dem Paul-Klein-Zentrum für Immunintervention (PKZI) und dem Neuroimaging Center (NIC).
„Mit HI‑TRON als neuem Baustein wird die interdisziplinäre Laborlandschaft der Universitätsmedizin Mainz weiter ausgebaut“, sagt Marcus Fißan, Managing Director bei HENN. „Eine gläserne Brücke verbindet die sechs einzelnen Baukörper und schafft Architektur, die Menschen, Disziplinen und Ideen miteinander verbindet – und den Austausch als Grundlage für medizinische Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt fördert.“
Fotografie: Dominik Gruszczyk