BMW Betriebsgastronomie

BMW AG, München, DE

Die Betriebsgastronomie des Forschungs- und Innovationszentrums - Europas größte Betriebskantine - liegt an der Magistrale zwischen Zentralbereich und Projekthaus. Gestiegene Mitarbeiterzahlen erforderten eine Erweiterung und eine neue Funktionsstruktur. Entlang einer Mallreihen sich Themenpavillons, die mit ihren zugeordneten Sitzbereichen einzelne Restaurants bilden. Ihre individuellen Speisenangebote bieten kulinarische Vielfalt auf zwei Etagen. In den 14 Pavillons können bis zu 7.800 Essen täglich zubereitet werden. Die Pavillons bestehen aus Nutzungseinheiten mit Front-Cooking Bereich, Ausgabetheken und Lager. In dem gläsernen Kochkubus werden die Speisen für den Gast erlebbar zubereitet und angerichtet. Die Pavillons funktionieren während der gesamten Betriebszeit autark. Die Belieferung mit vorbereiteten Speisen aus der gemeinsamen Küche im Untergeschoss erfolgt außerhalb der Öffnungszeiten. Durch die zeitlose, elegante und klare Formensprache der Raumgestaltung wird die Unternehmenshaltung der BMW Group zum Ausdruck gebracht.

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Bundesnachrichtendienst (BND), Berlin

Nordbebauung, Technik- und Logistikzentrale

Der Bundesnachrichtendienst wird mit ca. 4.000 Mitarbeitern nach Berlin umziehen. Ziel ist es dieses große bauliche Projekt in eine innerstädtische Lage einzubinden, ohne die notwendigen Sicherheitsbelange zu vernachlässigen. Das ausgewählte Areal rund um das ehemalige Stadion der Weltjugend in Berlin, bisher ein Niemandsland zwischen Mitte und Wedding, wird durch das Projekt einen städtischen Charakter und eine Identität erhalten. Dabei sollen stadträumlich differenzierte Erlebnisse ermöglicht und durch Renaturierung des Pankegrünzugs eine übergreifende Qualität für das Quartier geschaffen werden. Das Gesamtprojekt wurde in drei Teilprojekte - Hauptgebäude, Schule mit Besucherzentrum und Technik- und Logistikzentrale aufgeteilt. Die Technik- und Logistikzentrale beinhaltet unterschiedliche Funktionsbereiche. Sie umfasst die Abwicklung der Waren- und Fahrverkehre. Weiter bildet sie den nördlichen Zugang für das Hauptgebäude unmittelbar in dessen Mittelachse. Ein Großteil aller Mitarbeiter wird diesen Zugang bei der nahe gelegenen U-Bahn Station nehmen. Oberhalb dieses Zugangs befindet sich ein Parkhaus für die Mitarbeiter und den Fuhrpark des BND mit 600 Stellplätzen. Ebenso beinhaltet der Komplex ein Kraftwerk und eine Vielzahl von Büroarbeitsplätzen unterschiedlicher Funktionen. Die Logistikzentrale teilt sich aufgrund der differenzierten Funktionen in drei wesentliche Bauteile, die sich städtebaulich artikulieren. Zur öffentlichen Straße hin orientiert sich das großzügig verglaste Foyer, mit dem darüber liegendem Parkhaus. Das Parkhaus besitzt vier Ebenen. Ein viergeschossiges Servicegebäude liegt südlich des Logistikhofes gegenüber. Im Osten arrondiert ein Eckgebäude das Ensemble an der Chausseestraße. Unter dem Logistikhof befindet sich ein viertes Bauteil, das alle Gebäudeteile unterirdisch miteinander verbindet. Im Erdgeschossbereich werden die drei Bauteile durch einen umlaufenden Sockel zusammengefasst. Der Sockel ist durch die Verwendung von Sichtbeton und im Bereich des Eckgebäudes durch Naturstein geprägt. In den Obergeschossen der Bauteile dominieren Metallfassaden, die dem Teilprojekt Logistikzentrale einen funktionalen Charakter verleihen. Städtebaulich abgesetzt davon ist die Eckbebauung, die einen geschlossenen Blockrand zur Chausseestraße bildet und durch eine gegliederte Putzfassade geprägt ist. Das Ensemble muss sowohl die heterogene Nutzungsstruktur als auch die sicherheitstechnischen und städtebaulichen Anforderungen in einem Konzept vereinen. Dabei wurde die Technik- und Logistikzentrale des BND als ein Gebäude konzipiert, das in der Gestaltung seiner technischen Funktion und Aufgabe Rechnung trägt, einen repräsentativen Zugang für die Mitarbeiter anbietet und für seine Mitarbeiter ein kommunikatives, gut funktionierendes und freundliches Arbeitsumfeld schafft.

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Dubai Business Park

Dubai Properties, Dubai, AE

Entlang des künstlich erweiterten Meeresarmes Creek Dubai entsteht die Dubai Business Bay. In dem vierzig Hektar großen Gelände, das Dubai Properties entwickelt, werden repräsentative Büroflächen, Ladenpassagen und Wohnhäuser zu einem urbanen Stadtquartier gefasst. Im Zentrum des Areals sind insgesamt neun Geschäfts- und Officegebäude geplant, die sich mit schattigen Kolonnaden zu einer mittigen Fußgängerzone öffnen. Die ersten beiden Geschosse sind für Läden und Gastronomiebereiche bestimmt. In den weiteren Obergeschossen sind Büroflächen mit flexiblen Mieteinheiten vorgesehen. Ein markantes Hochhaus, das als Landmark weithin sichtbar ist und in seinem Grundriss den spitzen Winkel der Geländegrenze ausfüllt, dient als Eingangstor zum Kern des Business Park. Von ihm führt ein belebter Boulevard, der als Sichtachse von Süden nach Norden verläuft, auf den zentralen Quartiersplatz. Belebt durch Läden, Cafes und Restaurants wird der Platz zur urbanen Mitte und zum Magneten für den gesamten Business Park.

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Dubai Crystal

Dubai Properties, Dubai, AE

Die Planung des „Dubai Crystal“ geht von dem Grundgedanken aus, die kulturelle Identität und das historische Erbe der Stadt am Persischen Golf in die Konzeption eines modernen, zukunftsfähigen Stadtquartiers zu integrieren. Fragen der Nachhaltigkeit und der Ökologie intelligenter Architektur wurden dabei ebenso berücksichtigt wie der unmittelbare urbane Kontext: Umgeben von monofunktionalen Stadtvierteln, in denen sich Büros in hoher Dichte konzentrieren, präsentiert sich „Dubai Crystal“ als lebendiges Quartier mit urbaner Qualität und Atmosphäre. Die Mischstruktur aus Leben und Arbeiten, kulturellen Einrichtungen und Läden, Wohnungen und Forschungsinstituten spiegelt sich in architektonisch differenzierten Plätzen und Stadträumen mit hoher Aufenthaltsqualität wieder. Boulevards und Arkadengänge verdichten sich mit öffentlichen Plätzen und grünen Terrassen zu einer abwechslungsreichen Stadtlandschaft, die durch Wasseradern und Brunnen charakterisiert ist. Im Zentrum des Quartiers befindet sich eine Piazza, an der sich die Dubai Properties-Akademie befindet. Die einzelnen Baukörper des Quartiers sind ihrer Höhe nach gestaffelt; treppenförmige Dachterrassen in Küstennähe werden durch höhere Gebäudeblocks abgelöst. Das markante Hochhaus an der Sheikh Zayed Road ist als weithin sichtbares Landmark des Stadtviertels zu erkennen. Der Turm des Fünf-Sterne-Hotels präsentiert sich wie sämtliche öffentlichen Gebäude mit einer lichtreflektierenden, kristallähnlichen Außenfassade. Der geschliffene Kristall wird zur Metapher und zum Markenzeichen für das gesamte Stadtquartier.

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Fraunhofer- Haus München

Fraunhofer Gesellschaft, München, DE

Innovation in der anwendungsorientierten Forschung ist das Grundprinzip der Fraunhofer Gesellschaft mit Sitz in München. Der 17-geschossige Neubau demonstriert Transparenz und Kommunikation in Funktion und Form durch Glas und lichte, natürlich belüftete Büroräume, die direkten visuellen horizontalen und vertikalen Bezug zueinander ermöglichen. Transparent gestaltete Lufträume dienen als Verdichtung von Ort und Raum, als Treffpunkte für Kommunikation und Ausgleich. Aufgrund der Schallbelastung durch den Verkehr der Umgebung war der geforderte Lärmschutz im Fraunhofer-Haus nur mit einer Doppelfassade zu leisten. Die Primärfassaden sind als Pfosten-Riegel-Konstruktion, die Sekundärfassaden als elementierte Vorhandwand ausgeführt. Zum oberen und unteren Geschoss hin ist der Zwischenraum abgeschlossen, so dass es rund um jedes Stockwerk einen eigenen Luftgürtel gibt. Über eine aktive Betonkernaktivierung werden die inneren Lasten des Gebäudes egalisiert. In der Nacht sorgt die Betonkernaktivierung der Decken für Auskühlung, dafür wurde ein Rückkühlwerk auf dem Dach installiert. Der Wärmeträger ist Wasser. Über Lüfter und Kühllamellen entzieht die kalte Nachtluft dem Wasser die Wärme. Ein Sprinklertank wird als Puffer-Kältespeicher genutzt: Somit können die Decken bis in den Tag hinein ausschließlich mit natürlicher Umgebungskälte gekühlt werden. Das Fraunhofer-Haus bietet ohne aktive Klimatisierung hohen thermischen Komfort.

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HNA Group Zentrales Verwaltungsgebäude der Xinhua Airlines

Xinhua Airlines, Peking, CN

Auf dem Kreuzungspunkt der Haupterschließungsachsen gelegen, wird das Verwaltungsgebäude der Xinhua Airlines zum Mittelpunkt der Flughafenbasis in Beijing. Der Entwurf des Verwaltungsbaus basiert auf einer vorausgehenden Planung, in der Kubatur und Gebäudehöhe weitgehend festgelegt waren. Das äußere Erscheinungsbild ist durch vier große Fenster geprägt, die in vier Himmelsrichtungen zeigen und die Tore zur Welt symbolisieren. Die Membranfassaden des Hauses werden von massiven Gebäudeecken gefasst. Die Fassaden demonstrieren Leichtigkeit und knüpfen an die flughafenspezifischen Themen Aerodynamik und Technik an. Die acht oberirdischen Geschosse sind im Inneren durch eine ovale, sich nach oben verjüngende Halle zu einem zentralen Foyer verbunden. Dieser helle und großzügige Luftraum leitet das Sonnenlicht bis ins Erdgeschoss, in dem die Haupterschließungswege des Verwaltungsgebäudes zusammenlaufen.

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Zhi Yuan International Business Centre, Suzhou, China

SSTT Suzhou Science & Technology Town, Suzhou, CN

Dualität und Dialektik: Der Entwurf für den International Business Centre Zhi Yuan im ostchinesischen Suzhou greift das Prinzip der Dualität als grundlegendes Gestaltungskonzept auf. Zwei Achsen, zwei Türme, zwei Plätze und ebenso viele Höfe definieren den geplanten Gebäudekomplex. Die einzelnen Baukörper und ihre Nutzungen sind nach dem Prinzip der Dialektik in Relation zueinander gesetzt: hoch und niedrig, geschlossen und offen, privat und öffentlich wechseln sich ab. Städtebauliches Ziel war unter anderem, an der wichtigen Kreuzung Long Shan Road und Tai Hu Road ein Ordnungsmuster zu schaffen, das als Orientierungspfeiler für die weitere Entwicklung des Business Park dient. Auf dem etwa 29.000 Quadratmeter großen Grundstück sollen zwei Baukörper mit U-förmigem Grundriss errichtet werden. Die Stirnseiten der Gebäude werden von zwei schlanken Hochhäusern abgeschlossen, die sich versetzt einander zuwenden, sodass eine komplexe Struktur aus definierten Außen- und Innenräumen entsteht. In den zwei- und dreigeschossigen Sockelgebäuden finden flexibel nutzbare Mietflächen für Restaurants, Geschäfte und Banken Platz; die unterschiedlich hohen Türme sind im Erdgeschoss über großzügige Foyers erschlossen und in einigen Obergeschossen über eine Himmelsbrücke miteinander verbunden.

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Qatar Central Bank

Qatar Central Bank, Doha, QA

Das bestehende Gebäude der Zentralbank in Doha wird in der Bedeutung einer Staatsbank in dem wohlhabenden Wüstenstaat Qatar nicht mehr gerecht. An der prominenten Uferstraße Corniche gelegen und umgeben von Ministerien und Königspalästen steht der nüchterne, spiegelverglaste Kubus im Gegensatz zu seiner staatstragenden Bedeutung. Das Entwurfskonzept für einen Neubau an gleicher Stelle sieht eine 14-geschossige Hauptverwaltung vor. In seiner geschwungenen Linienführung erinnert die Gebäudeform an die Flügel eines Falken, im Mittleren Osten Symbol für Reichtum, Schnelligkeit und Eleganz. Die Umrisslinien der Fassade werden durch Taillierung über mehrere Geschosse rhythmisiert. Ein diagonal gespanntes Gewebe legt sich wie ein Schleier vor die zweischalige Ganzglasfassade und bildet einen durch orientalische Ornamente nach Himmelsrichtung unterschiedlich dichten Sonnenschutz.

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DEG Bürogebäude Kämmergasse

Deutsche Investment- und Entwicklungsgesellschaft GmbH, Köln, DE

Selbstbewußt und prägnant plaziert sich der scharfkantige Kubus auf das innerstädtische Grundstück. Unter Berücksichtigung der notwendigen Abstandsflächen nimmt das Gebäude mit einer durchgehenden Traufhöhe von 25 m das umgebende Bebauung auf. Auf Dachaufbauten und Rücksprünge wird verzichtet. Die Dynamik der inneren Diagonale wird nach außen spürbar und sucht den Bezug zur Kölner Innenstadt. Es wird den Mitarbeitern einen optimalen Arbeitsplatz bieten: hell, vom Verkehrslärm geschützt, kommunikativ und konzentriert gleichermaßen. Es wird ihren Gemeingeist fördern und ihnen Räume für effektive Büroarbeit bieten. Im Erdgeschoss sind neben der Eingangs halle das Mitarbeiterkasino mit Cafeteria angeordnet. Die Bürobereiche erstrecken sich vom zweiten bis zum sechsten Obergeschoss. Die rotationssymmetrischen L-förmigen Gebäudeteile bilden zwei Atrien, die durch eine dynamische, diagonale Erschliessungsgalerie miteinander verbunden sind. An ihr sind allgemein Nutzungen, wie Besprechungsräume, Teeküchen, Toiletten, Aufzüge etc, angebunden. Die Gebäude lassen sich in jeweils zwei unabhängige Büroeinheiten unterteilen. Ihre Bundtiefe, Tragwerk, Beleuchtung, technische Gebäudeausrüstung ermöglichen eine gänzlich flexible und reversible Büronutzung. Jede der Büroeinheit kann unabhängig vermietet werden. Die großzügig verglasten Atrien bieten tiefe Einblicke in das Gebäude und stehen in einem spannungsreichen Kontrast zu den wertigen Natursteinfassaden, die durch raumhohe Doppelfenster harmonisch gegliedert sind. Die zu den Atrien orientierten Büroräume werden über raumhohe, öffenbare Ganzglasfassaden mit frischer Luft versorgt.


Bürogebäude Moosacher Straße, München

KNORR-BREMSE GROUP IVG DEVELOPMENT GMBH, München, DE

Gesamtensemble mit skulpturalem Charakter: Der Entwurf gliedert sich in ein Campusgebäude und einen Hochhausturm, die sich als differenzierter Gebäudekomplex zu einem kraftvollen räumlichen Ensemble verdichten. Zur Moosacher Straße schottet sich das Gebäude mit einer Fassade aus strukturierten Blechpaneelen und raumhohen Fensterelementen ab. Der Wechsel der Fassadenelemente erzeugt einen Farb- und Materialverlauf, der dem Gebäude sein unverwechselbares Erscheinungsbild gibt. Die drei schallgeschützten Innenhöfe öffnen sich im Norden zur geplanten Grünachse. Markante Einschnitte definieren die Eingangsbereiche des Gebäudes; sie werden durch den großzügigen Vorplatz des Hochhauses ergänzt, der das Entree zur inneren Plaza mit Bereichen für Einzelhandel und Gastronomie bildet.

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Taikang Life Konzernzentrale, Peking

In Kooperation mit CABR China Academy of Building Research Architectural Design Institute

Zentrum am Stadtrand: Taikang Life gehört als privatwirtschaftliches Unternehmen zu den größten Versicherungsgesellschaften Chinas. Im Norden Pekings wird das Unternehmen ein neues Forschungs- und Rechenzentrum errichten, das in einer späteren Bauphase um die Konzernzentrale erweitert werden soll. Der Komplex bildet dann den nördlichen Abschluss des Forschungs- und Entwicklungsparks Zhongguancun. Das viergeschossige Ensemble umfasst mehr als 70.000 qm Geschossfläche und sieht eine lineare Anordnung der einzelnen Gebäude vor. Auf diese Weise wird eine Folge von fünf Höfen mit chinesischen Gärten ausgebildet, die die Geschichte des Unternehmens darstellen und seine Werte zum Ausdruck bringen. Der mittlere Hof bildet den zentralen Eingangsbereich. Am nördlichen Stadtrand der Hauptstadt spielt die Nahversorgung mit Läden, Kantine und Sportanlagen eine große Rolle im Nutzungsprogramm. Dank der kompakten Bauform lassen sich großzügige Außenanlagen verwirklichen: Im Süden der Konzernzentrale entsteht eine weitläufige Parkanlage mit repräsentativer Auffahrtsallee, die von einem Konzernmuseum flankiert wird. Zwei freistehende, kubische Gebäude mit öffentlichen Nutzungen bilden den westlichen Abschluss des Ensembles.

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Hauptverwaltung der Commercial Bank of Ethiopia, Addis Abeba

Commercial Bank of Ethiopia, Addis Abeba, Äthiopien

Solidität und Nähe: Die Commercial Bank of Ethiopia (CBE) plant ein 42-stöckiges Gebäude für ihre Hauptverwaltung in Addis Abeba. Das Hochhaus wird das größte Gebäude in Äthiopien werden. Vertrauen ist ein Grundwert im Bankgeschäft. Solidität und Bewahrung gehören ebenso zum Vertrauen wie Transparenz und Kundennähe. Diesen Dualismus bringt der Entwurf zum Ausdruck, indem er Offenheit und Geschlossenheit in ein angemessenes Verhältnis setzt. An den Längsseiten des schlanken Büroturms öffnet sich die Vorhangfassade um einen lichten Spalt, der eine neue Perspektive auf die Stadt freigibt. Die geringere Verspiegelung der Glashaut gestattet hier umgekehrt einen wohldosierten Einblick. An der Basis gibt die Öffnungsbewegung den Eingangsbereich frei. Zu dem Gebäudeensemble gehören neben dem Hochhaus ein Konferenz- und ein Einkaufszentrum. Die Bauten gruppieren sich um einen abgesenkten begrünten Vorplatz.

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