The Ritz-Carlton

Volkswagen AG, Autostadt GmbH, Wolfsburg, DE

Das 5-Sterne-Hotel The Ritz-Carlton im Nordwesten der Autostadt öffnet sich als konkaver Ring nach Südosten, zum Besucher. Die einladende architektonische Geste heißt den Gast willkommen. Zugleich vermittelt sie Schutz und Geborgenheit im Inneren des Gebäuderings. Umgeben vom warmen Ton der Natursteinfassade lädt hier ein japanischer Garten zum Verweilen ein. Der Baukörper ist klassisch in Sockel, Normalgeschosse und Dachgeschoss gegliedert. Durch Vor- und Rücksprünge heben sich Sockel und Dachgeschoss von den drei durchlaufenden Geschossen ab. Im Erdgeschoss befinden sich die Lobby, Restaurants, Bar und die Konferenzräume des Hotels. Die oberen Geschosse sind den Gästezimmern – 174 Zimmer, darunter 19 Suiten und zwei Presidentialsuiten – vorbehalten.

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BMW Betriebsgastronomie

BMW AG, München, DE

Die Betriebsgastronomie des Forschungs- und Innovationszentrums - Europas größte Betriebskantine - liegt an der Magistrale zwischen Zentralbereich und Projekthaus. Gestiegene Mitarbeiterzahlen erforderten eine Erweiterung und eine neue Funktionsstruktur. Entlang einer Mallreihen sich Themenpavillons, die mit ihren zugeordneten Sitzbereichen einzelne Restaurants bilden. Ihre individuellen Speisenangebote bieten kulinarische Vielfalt auf zwei Etagen. In den 14 Pavillons können bis zu 7.800 Essen täglich zubereitet werden. Die Pavillons bestehen aus Nutzungseinheiten mit Front-Cooking Bereich, Ausgabetheken und Lager. In dem gläsernen Kochkubus werden die Speisen für den Gast erlebbar zubereitet und angerichtet. Die Pavillons funktionieren während der gesamten Betriebszeit autark. Die Belieferung mit vorbereiteten Speisen aus der gemeinsamen Küche im Untergeschoss erfolgt außerhalb der Öffnungszeiten. Durch die zeitlose, elegante und klare Formensprache der Raumgestaltung wird die Unternehmenshaltung der BMW Group zum Ausdruck gebracht.

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Bundesnachrichtendienst (BND), Berlin

Nordbebauung, Technik- und Logistikzentrale

Der Bundesnachrichtendienst wird mit ca. 4000 Mitarbeitern nach Berlin umziehen. Das Gesamtprojekt wurde in die Teilprojekte Hauptgebäude, Schule mit Besucherzentrum und Technik- und Logistikzentrale aufgeteilt. Das Ensemble muss sowohl die heterogene Nutzungsstruktur als auch die sicherheitstechnischen und städtebaulichen Anforderungen in einem Konzept vereinen. Dabei wurde die Technik- und Logistikzentrale des BND als ein Gebäude konzipiert, das in der Gestaltung seiner technischen Funktion und Aufgabe Rechnung trägt, einen repräsentativen Zugang für die Mitarbeiter bietet und ein kommunikatives Arbeitsumfeld schafft. Die Technik- und Logistikzentrale bildet den nördlichen Zugang zum Hauptgebäude für den Großteil der Mitarbeiter. Oberhalb dieses Zugangs befindet sich ein Parkhaus für die Mitarbeiter und der Fuhrpark des BND mit 600 Stellplätzen. Darüber hinaus beinhaltet der Komplex eine Energiezentrale und eine Vielzahl von Büroarbeitsplätzen unterschiedlicher Funktionen. Die Logistikzentrale teilt sich aufgrund der differenzierten Funktionen in drei wesentliche Bauteile: Zur öffentlichen Straße hin orientiert sich das großzügig verglaste Foyer, mit dem darüber liegendem Parkhaus. Ein viergeschossiges Servicegebäude liegt südlich des Logistikhofes gegenüber. Im Osten arrondiert ein Eckgebäude das Ensemble an der Chausseestraße. Unter dem Logistikhof befindet sich ein viertes Bauteil, das alle Gebäudeteile unterirdisch miteinander verbindet. Im Erdgeschossbereich werden die drei Bauteile durch einen umlaufenden Sockel zusammengefasst. Der Sockel ist durch die Verwendung von Sichtbeton und im Bereich des Eckgebäudes durch Naturstein geprägt. In den Obergeschossen der Bauteile dominieren Metallfassaden, die dem Teilprojekt Logistikzentrale einen funktionalen Charakter verleihen. Städtebaulich abgesetzt davon ist die Eckbebauung, die einen geschlossenen Blockrand zur Chausseestraße bildet und durch eine gegliederte Putzfassade geprägt ist.

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Fassade Shopping Center Limbecker Platz, Essen

ECE Projekmanagement GmbH & Co.KG Hamburg, Essen, DE

Textile Metaphorik: Die Fassade des 70.000 m² großen Shopping Centers im Nordwesten der Essener Innenstadt greift die Idee eines Kleides auf. Wie ein Stoffsaum schiebt sich die silbrig glänzende Haut aus weißbeschichteten Aluminiumpaneelen über die Glasfronten des Neubaus. Der Leitidee eines Abendkleides folgend, sind runde Spiegel aus teilbedampftem Aluminium in die Außenhaut eingelassen. Tagsüber erhalten diese ornamentalen Muster durch Lichtreflexionen und Bewegungen ihre eigene Dynamik. Nachts schillern sie wie Pailletten, die auf den Kleiderstoff genäht sind, denn rückseitig auf die Spiegel angebrachte LEDs in Farbmischungen sorgen gemeinsam mit einem Lichtsteuerungssystem für gezielte Effekte. Der Vorhang aus Aluminiumelementen legt sich über die transparente Basis und verleiht dem Gebäude Leichtigkeit. Zu den beiden Eingängen an Limbecker und Berliner Platz verdichten sich die Pailletten und die Aluminiumfassade verlässt ihre horizontale Spur. Variation und Strukturierung sind entscheidend für den hohen Abstraktionsgrad der Fassade, die in Material und Gliederung bewusst reduziert wurde. Die gläserne Sockelkonstruktion des Gebäudes gibt einen klaren Rhythmus für Schaufenster und Schaukästen vor.

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Kantine im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf

Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, DE

Zu Gast im Forschungszentrum: Die Erweiterung des bestehenden Kantinengebäudes zu einem modernen Restaurant bildet den Abschluss des Masterplans für die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Sachsens. Während die Küche und die Vorbereitungsräume im Bestandsgebäude untergebracht wurden, verwirklicht der Neubau eine offene und großzügige Atmosphäre für den Speiseraum. In der Überlagerung von Alt- und Neubau befindet sich die Essensausgabe. Das Obergeschoss des Bestandes nimmt zusätzliche Räume für Empfänge, Konferenzen und Öffentlichkeitsarbeit auf. In der Nähe zum Hörsaal und zum Empfangsgebäude sind öffentliche Veranstaltungen ohne Zugang in den gesicherten Bereich des Forschungszentrums möglich.

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Deutsche Flugsicherung München, DFS

Deutsche Flugsicherung GmbH, München, DE

Konzentration und Entspannung: Die Überwachung des Luftverkehrs fordert von den Fluglotsen ein Höchstmaß an Konzentration. Ein Betriebsraum der Flugsicherung darf deshalb keine Ablenkungen zulassen, zugleich müssen im Innern alle relevanten Informationen ungehindert kursieren und alle wichtigen Vorgänge schnell registriert werden können. Der stützenfreie Raum mit doppelter Geschosshöhe liegt deshalb im geschützten Zentrum des Neubaus. Von dort aus ist das Gebäude nach dem Zwiebelprinzip aufgebaut, mit Technikräumen und Büros sowie einer Erschließung als äußerer Schale: An der Fassade entlang können alle Geschossbereiche über einen umlaufenden Gang erreicht werden. Die Metallschotten der Fassade absorbieren den Flughafenradar, um Störreflexionen durch das Gebäude zu verhindern. Fluglotsen sind verpflichtet, nach zwei Stunden Arbeit an den Bildschirmen eine Pause zu machen. Hierfür sind ohne Umwege großzügige und helle Lounge- und Besprechungsräume sowie eine Dachterrasse zu erreichen, die Tageslicht und Blicke in die Umgebung gewähren.

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BER Parkhäuser und Mietwagencenter, Berlin

Flughafen Berlin Brandenburg (BER), Berlin DE

Klare Orientierung: Im Zuge der Erweiterung des Schönefelder Flughafens zum Großflughafen Berlin Brandenburg International werden fünf Parkhausbauten mit mehr als 10.000 Parkplätzen in unmittelbarer Nähe zum Terminal neu errichtet. Flughafenparkhäuser werden von vielen Nutzern nur unregelmäßig aufgesucht; zudem vergehen zwischen Abstellen und Abholen der Autos oft mehrere Tage. Daher ist eine klare Orientierung im Innern wie auch im Außenraum von großer Bedeutung. Dazu müssen Städtebau, Architektur und Beschilderung nahtlos ineinander greifen. Die Parkhausbauten fügen sich in die klare, symmetrische Ordnung des Flughafen-Gesamtkomplexes und führen sein umfassendes Gestaltungskonzept fort. Das Bauprogramm gliedert sich in drei Parkhäuser, ein Mietwagencentre und ein Terminalnahes Parkhaus.

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Audi Service Center

Audi China

Seit 2009 realisiert Audi China ein Designkonzept, mit dem vorhandene Verkaufspavillons und Werkstätten um ein attraktives Serviceangebot erweitert werden sollen. Verglaste Lounge-Bereiche, die zwischen Showroom und Werkstatt angeordnet sind, ermöglichen es dem Kunden bei der Wartung und Reparatur zuzuschauen und so seine Wertschätzung für das eigene Fahrzeug auszudrücken. Bis Ende 2010 wird die Umsetzung dieses Designkonzepts an etwa 70 Standorten abgeschlossen sein, die Umgestaltung von 50 weiteren, über ganz China verteilten Standorten ist für 2011 geplant. Die Anforderungen an Konstruktion und Ausführung variieren entsprechend den klimatischen, lokalen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zunächst vor Ort entwickelten Lösungsansätze werden im Rahmen eines architektonischen Vorentwurfs für jeden Standort individuell ausgearbeitet.

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