3D-LAB

Um ein Objekt schon früh in seinem Kontext zur jeweiligen Lage oder Funktion zu zeigen, setzen wir bei der Umsetzung erster Ideen ein virtuelles räumliches Modell ein. Darüber hinaus schaffen wir bereits in der Entstehungsphase eine Basis für die Erstellung komplexer Modelle oder die Beurteilung kritischer Details. Die Visualisierung in 3D ist nicht der Post-Production vorbehalten, sondern vielmehr ein Werkzeug zur präzisen Arbeit am laufenden Entwurf.


Methoden

Methoden

Viele Gebäude werden heute besonders von Informations- und Wissensflüssen geprägt. Also brauchen wir Denk-, Entscheidungs- und Entwicklungswerkzeuge, um diese Flüsse sichtbar zu machen. Unsere Denkwerkzeuge visualisieren die abstrakten Vorstellungen einer Organisation – noch vor der Architektur. Für uns gibt es keine vordefinierten Lösungen, vor der Antwort steht immer erst das Finden der entscheidenden Fragen. Erst wenn wir diese für alle Beteiligten klar formuliert haben, können die Ziele der Bauherren erkannt und vereinbart werden. Um bereits die Aufgabe zu visualisieren wenden wir mit Programming, Netgraphing, Modellbau und im 3D Lab unterschiedliche Methoden an. Das hat den Vorteil, dass wir sofort bildhaft arbeiten können und damit Aufgabe und Lösung näher zueinander bringen.


MODELLBAU

Für eine möglichst präzise Darstellung von gestalterischen Zusammenhängen im Hinblick auf das ästhetische Erscheinungsbild setzen wir beim Modellbau bewusst auf das Zusammenwirken industrieller sowie computergestützter Fertigungstechniken. Zum einen sollen Haptik und Anmutung der geplanten Baumaterialien sichtbar werden. Zum anderen wird die architektonische Idee als räumliche Realität begreifbar gemacht.


NETGRAPHING

Das soziale Verhalten von Menschen innerhalb eines Unternehmens hat einen hohen Einfluss auf die Architektur. Um dieses Verhalten messbar zu machen, haben wir zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) das NETGRAPHING entwickelt. Wie in einem Röntgenbild können wir mit dieser Methode die Kommunikationsflüsse innerhalb eines Unternehmens zwischen Abteilungen, Orten, Hierarchien und zwischen den Bearbeitungsstufen von Projekten darstellen.


PROGRAMMING

Vor der Entwicklung von Konzepten geht es uns darum den Kontext der Aufgabe zu verstehen, die Wünsche der Bauherren kennen zu lernen und ihre Zielvorstellungen zu formulieren. Um alle Anforderungen an eine Bauaufgabe zu erfassen setzen wir das PROGRAMMING ein. Ergänzend zum linearen Prozessdenken steht beim PROGRAMMING von Anfang an die vernetzte Betrachtung der Informationen im Vordergrund. Aufgabe, Thema, und Haltung übersetzen wir dabei sofort in die bildhafte Sprache. Aus diesem visualisierten Wissen entsteht nicht unmittelbar Architektur, es entsteht der Kontext der Lösung. PROGRAMMING bedeutet Planungssicherheit im Gebäudeentstehungsprozess: Die Umsetzung der gemeinsam mit dem Auftraggeber definierten Ziele wird durch unser Programming Team während der gesamten Planungszeit begleitet. Die Planungsergebnisse werden kontinuierlich mit den evaluierten Anforderungen abgeglichen. Durch Einbindung aller Wissensträger entsteht beim PROGRAMMING eine Arbeitsatmosphäre, die neben sachlicher Projektorientierung ein hohes Kreativpotenzial freisetzt. Die Projekte gewinnen dadurch von Anfang an eine zielgerichtete Dynamik. Die Inhalte von Workshops werden als ein visuelles Protokoll aus Textbausteinen und Piktogrammen dokumentiert und anschließend strukturiert und nach Themen zusammengefasst. Die Ergebnisse werden auf Charts dargestellt, sodass auch komplexe Inhalte für alle Beteiligten visuell und inhaltlich schnell erfasst werden können.