BMW Forschungs- und Innovationszentrum

BMW AG, München, DE

Das Erscheinungsbild des Forschungs- und Ingenieurzentrums der Bayerischen Motorenwerke AG wird im wesentlichen durch die Baukörpergestaltung, durch die Anordnung der Gebäude und durch die Fassadengestaltung der vorgelagerten Bürogebäude bestimmt. Die einprägsamen Gestaltungselemente der Fassade sind die senkrechten Sprossen im Abstand von 60 cm, die Brüstungen aus rückseitig emailliertem Glas und die zurückgesetzten Fenster mit getönten Scheiben. Die Brüstungs- und Fensterelemente haben jeweils gleiche Abmessungen. Die schmale Fensterteilung bewirkt nicht nur ein interessantes, differenziertes Erscheinungsbild nach außen, sondern unterstützt auch das neue Konzept des Innenraumes. Die Räume werden optisch höher und zum Außenbereich hin gefasst. Ein Öffnen der schmalen Fensterflügel ist möglich, ohne dass der Flügle störend im Raum steht.

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Huawei Forschungs- und Entwicklungspark

Huawei Technologies Co. Ltd., Hangzhou, CN

Wissens- und Landschaftspark: Der Masterplan für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum des Technologieunternehmens Huawei berücksichtigt die pittoreske Landschaft der Kunststadt Hangzhou als Grundparameter für die Anordnung freistehender Gebäudemodule. Entlang einer Wasserachse sind beidseitig insgesamt sechs Baukörper verteilt, die Forschungsräume und Büros aufnehmen. Ergänzt wird dieses Ensemble durch zwei kleinere Module für Verwaltungs- und Serviceeinheiten sowie durch eine zentrale Kantine. Die grünen Innenhöfe der Hauptgebäude greifen die topographische Bewegung des Landschaftsparks auf und ergänzen sie zu einem gestaffelten Wahrnehmungsraum, der die Büros in die Parklandschaft integriert. Durch transparente Gebäudesockel entsteht ein fließender Übergang von Architektur und Landschaft, die zu einem harmonischen Ganzen mit vielfältigen Perspektiven zur Parkmitte gefasst sind. Der westliche Haupteingang ist von zwei kleineren Eingangsgebäuden flankiert und über die Hauptblickachse mit der Kantine in der Parkmitte verbunden. Entlang der Wege im Landschaftspark entfalten sich differenzierte räumliche Qualitäten, die Natur und Technik in einer rhythmisch strukturierten Einheit präsentieren.

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Autostadt Ningbo

Ningbo International Autocity Ltd., Ningbo, CN

In der Peripherie der Wirtschaftsmetropole Ningbo entsteht ein Themen- und Gewerbepark. Er stellt eine Plattform für globale Automobilkonzerne dar und soll das Thema Mobilität erlebbar machen. Das Konzept des Entwurfs ist, den Autopark in seinen räumlichen Grenzen klar zu definieren: zwei U-förmige Gebäudekanten bilden einen annähernd quadratischen Block mit einer Kantenlänge von 375 m. Dieser Rahmen ordnet die Gebäudestrukturen, schafft Maßstäblichkeit und Orientierung. In der Mitte entsteht eine große Plaza, aus der skulpturenhafte Gebäude unterschiedlicher Höhe herauswachsen: ein 24-geschossiges Hotel, ein Automuseum, ein Bürogebäude sowie ein Konferenzzentrum. Diese lösen in der Mitte die stringente rechtwinklige Struktur auf und bilden durch ihre freien organischen Formen differenzierte Raumfolgen. Die Überlagerung von rechtwinkligen digitalen Strukturen und freien analogen Formen schafft eine lebendige, abwechslungsreiche Urbanität. Die Transparenz der Architektur macht die inneren Abläufe sichtbar. Die Markenidentität wird in der Gebäudesprache sichtbar und nach außen transportiert.

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Ecopolis

Dubai, AE

Urbane Qualität und Nachhaltigkeit: Südöstlich von Dubai City soll eine neue Stadt aus dem Wüstensand entstehen. Das Entwicklungsgebiet zieht sich als ein zehn Kilometer langer Streifen die neue Hauptstraße entlang und ist in mehrere große Einheiten untergliedert. Geplant ist ein urbanes Zentrum in der Wüste – eine belebte Stadt mit hochwertigem Wohn- und Lebensstandard, luxuriösen Hotels sowie Büro- und Geschäftshäusern, die die größte Shopping Mall der Welt bilden. Die Masterplanstudie „Ecopolis“ gilt einem einzelnen Segment des Areals und entwirft das Konzept eines autofreien Quartiers. Von weitem erkennbare Hochhäuser schaffen eine ikonische Eingangssituation. Zu beiden Seiten des Boulevards, der das gesamte Stadtgebiet durchquert, befinden sich öffentlich genutzte Räume, die über ein innenliegendes Wegesystem vernetzt sind. Die Wohnhäuser werden um insgesamt vier elliptische Gartenanlagen mit Seen und Freizeiteinrichtungen gruppiert. Wasserkanäle zwischen den einzelnen Parzellen können als Schiffswege genutzt werden. Entlang der Parkanlagen verläuft ein öffentliches Verkehrssystem, das die einzelnen Bereiche des Quartiers verbindet und spektakuläre Ausblicke ins Grüne zulässt. Ecopolis soll Treffpunkt unterschiedlicher Kulturen werden und als Ort der Kunst und der Kultur Zeichen setzen. Die Entwicklung des Quartiers basiert auf zentralen Aspekten der Nachhaltigkeit, wobei ökologische Werte als gesellschaftliche Errungenschaften und als Weg in die Zukunft Dubais gelten.

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Audi Ingolstadt Masterplan

Audi AG, Ingolstadt, DE


China Life Insurance R & D Centre, Peking

China Life Insurance, Beijing, CN

In Kooperation mit CCDI Peking Tradition und Zukunft: Der Entwurf für das Research & Development Centre der China Life Insurance am grünen Stadtrand Pekings greift Parameter der chinesischen Bautradition auf und setzt sie in eine zukunftsweisende Planung mit hohen technologischen Ansprüchen um. Der Gebäudekomplex für das größte chinesische Versicherungsunternehmen besteht aus einem zentralen Hauptgebäude, einem Forschungs- und Laborgebäude sowie dem Schulungszentrum mit angeschlossenem Boardinghouse. Analog zur Form eines chinesischen Stempels ist der zentrale Baukörper auf quadratischem Grundriss geplant und symbolisiert die Stärke der China Life Insurance. In seiner Mitte öffnet sich ein ruhiger Garten, der als Ort der Kommunikation und Kontemplation dient und zum Zentrum des gesamten Ensembles wird. Kleinteilige Innenhöfe greifen die Tradition der klassischen chinesischen Wohnbebauung auf und öffnen das Zentralgebäude über alle Geschosse in den Eckbereichen. Vertikale Glaslamellen in den beiden auskragenden Obergeschossen verleihen dem Unternehmenssitz einen dynamischen Charakter. Die jadefarbenen Lamellen aus Sonnenschutzglas können dem Verlauf der Sonne folgen, ohne den Ausblick auf die Umgebung oder in die Innenhöfe zu behindern. Im Foyer des Hauptgebäudes sind auf beiden Seiten des Empfangs Aufzugsgruppen aus rot leuchtenden Glasflächen angeordnet. Das gesamte, ringsum von Wasserflächen umgebene Areal ist nach Ressourcen schonenden und nachhaltigen Parametern geplant.

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