Die Autostadt Wolfsburg bildet, in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem größten Automobilwerk der Welt, einen eigenen Stadtteil mit Großbauten und Pavillons, mit Wasserstraßen und Brücken, Seen und Landzungen, Hügeln und Grünflächen. Die Öffnung des Konzerns zum Kunden vermittelt sich durch die hohe Transparenz in der Architektur. Mit der Realisierung dieser automobilen Erlebniswelt schuf die Volkswagen AG eine neue Service- und Kommunikationsplattform. Das Wahrzeichen der Autostadt sind die 48 Meter hohen AutoTürme, in denen die Fahrzeuge zur Auslieferung an den Kunden bereitstehen. Als Schnittstelle zum Werk ergänzen sie das Ensemble der Pavillons für die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie das KundenCenter und das KonzernForum, das AutoMuseum und das Hotel The Ritz-Carlton.





Das Erscheinungsbild des Forschungs- und Ingenieurzentrums der Bayerischen Motorenwerke AG wird im wesentlichen durch die Baukörpergestaltung, durch die Anordnung der Gebäude und durch die Fassadengestaltung der vorgelagerten Bürogebäude bestimmt. Die einprägsamen Gestaltungselemente der Fassade sind die senkrechten Sprossen im Abstand von 60 cm, die Brüstungen aus rückseitig emailliertem Glas und die zurückgesetzten Fenster mit getönten Scheiben. Die Brüstungs- und Fensterelemente haben jeweils gleiche Abmessungen. Die schmale Fensterteilung bewirkt nicht nur ein interessantes, differenziertes Erscheinungsbild nach außen, sondern unterstützt auch das neue Konzept des Innenraumes. Die Räume werden optisch höher und zum Außenbereich hin gefasst. Ein Öffnen der schmalen Fensterflügel ist möglich, ohne dass der Flügle störend im Raum steht.

Das Automobilmuseum ist das erste realisierte Gebäude der Beijing International Automotive Expo. Das aus dem gewonnenen Wettbewerb 2004 entstandene Projekt wurde gegenüber seiner ursprünglichen Planung überarbeitet. In Hinblick auf Größe, Wegeführung, Inszenierung und Vermarktungspotentialen wurden optimierte Anforderungen formuliert und in der Entwurfsplanung umgesetzt. Das Erdgeschoss gliedert sich in zwei Gebäudeteile, die über eine offene Passage miteinander verbunden sind. Den südlichen und größeren Abschnitt dominiert eine großzügige Eingangshalle, die durch einen elliptischen, sich nach oben weitenden Luftraum mit den darüber liegenden Ausstellungsflächen verbunden ist. Das unmittelbar anschließende Konferenzzentrum bietet in verschiedenen Raumgrößen Platz für 650 Teilnehmer. Im nördlichen Abschnitt ist ein 4-D Kino geplant. Das 1. Obergeschoss ist öffentlich zugänglich und nimmt neben Ticketing und Verkaufsflächen ein Restaurant auf. Die Museumsverwaltung mit 120 Mitarbeitern wurde über zwei Geschosse in den Museumsbau integriert und hat unmittelbaren Kontakt zu den Ausstellungsflächen. Die themenorientierten Ausstellungsflächen schließen im 2. Obergeschoss an und münden im 4. Obergeschoss in einen frei überspannten Raum.



Zentrale Information und Orientierungsmöglichkeiten: Von der Stiftung Pinakothek der Moderne in München beauftragt, berücksichtigt die umfassende Masterplanstudie die derzeitigen Probleme der vereinzelten Staatlichen Museen und Sammlungen in der Maxvorstadt. Ziel ist die städteplanerische Bündelung der Institutionen zu einem übersichtlichen Münchner Kunstareal, mit erheblich mehr Ausstellungsfläche als bislang. Die Studie geht von der Analyse der derzeitigen Defizite aus, wobei die Bedürfnisse aller Sammlungen der Pinakothek der Moderne, der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek im Detail berücksichtigt wurden. Knappe Ausstellungs- und deutlich zu wenig Depotflächen sowie die fehlende Orientierungsmöglichkeit für Besucher der einzelnen Museen und Sammlungen waren wichtige Aspekte des Lösungsansatzes. Der Masterplan schlägt einen autofreien Platz zwischen Pinakothek der Moderne und der Alten Pinakothek vor. Der neue Platz sieht einen Pavillon für zentrale Funktionen wie Information, Ticketverkauf, Museumsshop, Wechselausstellungen und Gastronomie vor, der von Besuchern des gesamten Münchner Kunstareals genutzt werden kann. Durch die Verlagerung von Depotflächen in das Untergeschoss des neuen Gebäudes können wertvolle Ausstellungsflächen im Erdgeschoss der Museen gewonnen werden. Die drei Pinakotheken gruppieren sich um den zentralen Funktionsbau und sollen zukünftig als zusammenhängendes Kunstareal und Insel wahrgenommen werden.






Die Planung des „Dubai Crystal“ geht von dem Grundgedanken aus, die kulturelle Identität und das historische Erbe der Stadt am Persischen Golf in die Konzeption eines modernen, zukunftsfähigen Stadtquartiers zu integrieren. Fragen der Nachhaltigkeit und der Ökologie intelligenter Architektur wurden dabei ebenso berücksichtigt wie der unmittelbare urbane Kontext: Umgeben von monofunktionalen Stadtvierteln, in denen sich Büros in hoher Dichte konzentrieren, präsentiert sich „Dubai Crystal“ als lebendiges Quartier mit urbaner Qualität und Atmosphäre. Die Mischstruktur aus Leben und Arbeiten, kulturellen Einrichtungen und Läden, Wohnungen und Forschungsinstituten spiegelt sich in architektonisch differenzierten Plätzen und Stadträumen mit hoher Aufenthaltsqualität wieder. Boulevards und Arkadengänge verdichten sich mit öffentlichen Plätzen und grünen Terrassen zu einer abwechslungsreichen Stadtlandschaft, die durch Wasseradern und Brunnen charakterisiert ist. Im Zentrum des Quartiers befindet sich eine Piazza, an der sich die Dubai Properties-Akademie befindet. Die einzelnen Baukörper des Quartiers sind ihrer Höhe nach gestaffelt; treppenförmige Dachterrassen in Küstennähe werden durch höhere Gebäudeblocks abgelöst. Das markante Hochhaus an der Sheikh Zayed Road ist als weithin sichtbares Landmark des Stadtviertels zu erkennen. Der Turm des Fünf-Sterne-Hotels präsentiert sich wie sämtliche öffentlichen Gebäude mit einer lichtreflektierenden, kristallähnlichen Außenfassade. Der geschliffene Kristall wird zur Metapher und zum Markenzeichen für das gesamte Stadtquartier.



Wissens- und Landschaftspark: Der Masterplan für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum des Technologieunternehmens Huawei berücksichtigt die pittoreske Landschaft der Kunststadt Hangzhou als Grundparameter für die Anordnung freistehender Gebäudemodule. Entlang einer Wasserachse sind beidseitig insgesamt sechs Baukörper verteilt, die Forschungsräume und Büros aufnehmen. Ergänzt wird dieses Ensemble durch zwei kleinere Module für Verwaltungs- und Serviceeinheiten sowie durch eine zentrale Kantine. Die grünen Innenhöfe der Hauptgebäude greifen die topographische Bewegung des Landschaftsparks auf und ergänzen sie zu einem gestaffelten Wahrnehmungsraum, der die Büros in die Parklandschaft integriert. Durch transparente Gebäudesockel entsteht ein fließender Übergang von Architektur und Landschaft, die zu einem harmonischen Ganzen mit vielfältigen Perspektiven zur Parkmitte gefasst sind. Der westliche Haupteingang ist von zwei kleineren Eingangsgebäuden flankiert und über die Hauptblickachse mit der Kantine in der Parkmitte verbunden. Entlang der Wege im Landschaftspark entfalten sich differenzierte räumliche Qualitäten, die Natur und Technik in einer rhythmisch strukturierten Einheit präsentieren.





Urbane Qualität und Nachhaltigkeit: Südöstlich von Dubai City soll eine neue Stadt aus dem Wüstensand entstehen. Das Entwicklungsgebiet zieht sich als ein zehn Kilometer langer Streifen die neue Hauptstraße entlang und ist in mehrere große Einheiten untergliedert. Geplant ist ein urbanes Zentrum in der Wüste – eine belebte Stadt mit hochwertigem Wohn- und Lebensstandard, luxuriösen Hotels sowie Büro- und Geschäftshäusern, die die größte Shopping Mall der Welt bilden. Die Masterplanstudie „Ecopolis“ gilt einem einzelnen Segment des Areals und entwirft das Konzept eines autofreien Quartiers. Von weitem erkennbare Hochhäuser schaffen eine ikonische Eingangssituation. Zu beiden Seiten des Boulevards, der das gesamte Stadtgebiet durchquert, befinden sich öffentlich genutzte Räume, die über ein innenliegendes Wegesystem vernetzt sind. Die Wohnhäuser werden um insgesamt vier elliptische Gartenanlagen mit Seen und Freizeiteinrichtungen gruppiert. Wasserkanäle zwischen den einzelnen Parzellen können als Schiffswege genutzt werden. Entlang der Parkanlagen verläuft ein öffentliches Verkehrssystem, das die einzelnen Bereiche des Quartiers verbindet und spektakuläre Ausblicke ins Grüne zulässt. Ecopolis soll Treffpunkt unterschiedlicher Kulturen werden und als Ort der Kunst und der Kultur Zeichen setzen. Die Entwicklung des Quartiers basiert auf zentralen Aspekten der Nachhaltigkeit, wobei ökologische Werte als gesellschaftliche Errungenschaften und als Weg in die Zukunft Dubais gelten.







Wenzhou liegt in einer gebirgigen Region der Provinz Zhejiang an der Flussmündung des Ou Jiang ins ostchinesische Meer. Die traditionelle Handelsstadt wurde bereits 1876 für den Außenhandel geöffnet und ist als internationale Hafenstadt heute einer der wichtigsten Produktionsstandorte der Konsumgüterindustrie in China. Das Herzstück des zukünftigen Central Business District der Stadt besteht aus Büros, einem Fünf-Sterne-Hotel, Gewerbeflächen sowie einem öffentlichen Park. Die Küstenregion von Wenzhou ist von einem weiteverzweigten Netz von kleineren und größeren Flussläufen durchsetzt. Der Entwurf greift das Motiv des Flussdeltas auf und überträgt diesen auf eine organische Parklandschaft, die sich zum Meer hin öffnet. So wird der aus der Stadt kommende Grünzug wird über das Grundstück fortgeführt, wo er sich als modulierte Bodenwelle verzweigt und so die Stadt mit dem Flussufer verbindet. Auf Bodenniveau verschmilzt diese architektonische Landschaft mit den strömungsförmigen Baukörpern und zeichnet zugleich die Bewegungsströme der Benutzer nach. Die fünf Hochhäuser erheben sich in versetzter Reihung, was einen möglichst freien Blick auf den Fluss gewährleistet. Ihre Bauhöhe orientiert sich an der umgebenden Bebauung im Südwesten, steigt wellenförmig zum Fluss hin an und definiert so die Stadtkante am Ufer des Ou Jiang. Die Bodenwelle bietet unterschiedliche Typen von offenen Räumen – von privaten Innenhöfen über großzügige Fußgängerwege bis hin zu städtischen Parkflächen. Diese einander überlagernden Räume sind von allen Seiten zugänglich und fördern Interaktion zwischen den Menschen und den Räumen. Die Stadt setzt mit dem Wettbewerb einen Startimpuls für die zukünftige Entwicklung von Wenzhou. Der Central Business District steht damit modellhaft für den Transformationsprozess chinesischer Großstädte, die im Zuge des wirtschaftlichen Wandels um eine unverwechselbare Identität ringen. Denn wie viele andere wirtschaftlich aufstrebende Städte in China auch, steht Wenzhou vor der Herausforderung eine Position von städtischer Identität zu formulieren, die lokale Traditionen mit tragfähigen Konzepten für die Zukunft verbindet.







Suzhou hat sich zum Ziel gesetzt als Forschungs- und Entwicklungsstandort zur Weltspitze aufzuschließen. Die Nanotech City bildet neben dem Biotechnologiestandort Biobay dabei einen weiteren zentralen Baustein. Das Raumprogramm umfasst insgesamt 1,3 Millionen Quadratmeter Geschossfläche. Die erste Baustufe umfasst 100.000 Quadratmeter Geschossfläche für Forschung und Entwicklung – darunter Labore mit höchstem Reinraumstandard – sowie Produktion und Prototypenentwicklung. Nach innen orientiert rahmen sie einen Landschaftsbereich und Hof, der als „Garten des Wissens“ zu neuen Ideen inspiriert. Im Zentrum werden Bürohochhäuser, Restaurants, Läden und ein Kongresszentrum geplant. Gestalterisches Leitmotiv sind die Maßstabsrelationen zwischen molekularer Welt, Mensch und Stadtraum. Alle städtebaulichen, architektonischen und landschaftsplanerischen Elemente rangieren hinsichtlich Dichte, Größe und Höhe auf einer Skala von sehr groß bis sehr klein. Die fraktale Logik dieser Teilung in immer kleinere Einheiten setzt sich vom städtebaulichen Maßstab bis zu den Fassaden fort, deren Gestaltung hinsichtlich Farbgebung und Gliederung lokale Architekturelemente aufgreift.






Hauptziel des Masterplans für das Inselspital, Universitätsspital Bern, ist die bauliche Entwicklung auf dem Inselareal im Zeitraum der nächsten 50 Jahre. Um ein Höchstmaß an Flexibilität im Hinblick auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Anforderungen zu gewährleisten wird ein Masterplan vorgeschlagen, der kurzfristige, operative Entwicklungen ermöglicht und als Regelwerk Rahmenbedingungen für langfristige, strategische Planungen definiert. Weitere Ziele sind auch die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und die Unterstützung der Institutionen bei der frühzeitigen Steuerung von Finanzierungsbedarfen. Für heute noch nicht vorhersehbare betriebliche Entwicklungen steht mit dem Masterplan ein verbindliches raumstrategisches Steuerungsinstrument zur Verfügung, das eine Planung in konkreten Varianten erlaubt. Mögliche Auswirkungen können so beurteilt werden und erlauben auf dieser Grundlage rasche Ausführungsentscheide. Durch großräumige Unterteilung von Spital-Betriebszonen und von im Bau befindlichen Zonen sichert der Masterplan eine strukturierte Bebauung des Areals. Die hohe bauliche Konzentration schafft dabei Freiflächen mit Handlungsspielräumen für Bauvorhaben von Spital, Universität und Drittnutzungen. Auf Grundlage des gewonnenen Ideenwettbewerbs werden im aktuellen Bearbeitungsschritt die Anforderungen an das Regelwerk für den Masterplan konkretisiert.


Das Projekt der Haikou Towers soll zum Herzstück für den neuen Business District von Haikou, der Hauptstadt von Hainan, einer tropischen Insel im Südchinesischen Meer werden. Der Masterplan umfasst ein Ensemble bestehend aus zehn Hochhäusern mit Bauhöhen zwischen 150 und 450 Metern und einer Bruttogeschossfläche von 1,5 Mio. Quadratmetern. Der 450 Meter hohe Turm im Süden ist das Zentrum des Masterplans. Die Form und Struktur sind unmittelbar durch die räumlichen Anforderungen des Programms beeinflusst. Die Büroflächen im unteren Teil des Turms sollen flexibel und großzügig sein, die Hotelzimmer im oberen Teil einen ungestörten Blick nach draußen ermöglichen. Die aussteifende Struktur macht die Verbindung von Programm und Tragwerk deutlich. Der Systemwechsel dieser Struktur vollzieht sich im Bereich der Hotel Lobby in Form eines großen Trägerfachwerks, das in ein mehrgeschossiges Atrium im oberen Bereich des Turms übergeht. Die strukturellen Elemente sind als raumspannende Träger in die Architektur der Hotel Lobby integriert. Die Gesamthöhe von 450 Metern erfordert ein intelligentes hoch-performatives Fassadendesign. Die Hauptanforderung an die Gebäudehülle ist ein adaptives Design, das je nach Ausrichtung der Fassade auf unterschiedliche Sonneneinstrahlung reagiert. Die Fassadenelemente sind daher in zwei Teile gegliedert: Einen opaken oberen Teil, der Sonneneinstrahlung verhindert und einen transparenten unteren Teil, der auf eine maximale Nutzung von Tageslicht ausgerichtet ist. Diese Unterteilung der Paneele ermöglicht eine unterschiedlich starke Ausstellung der einzelnen Systemelemente. So variiert die Fassade entsprechend den unterschiedlichen Anforderungen an Belichtung und Verschattung von Norden nach Süden und von den unteren Geschossen bis zur Spitze des Turms. Die graduelle Winkelveränderung der Paneele verläuft von flach auf der Nordseite bis zu den ausgestellten Elementen der Südfassade. Die kontinuierliche Veränderung verbindet sich so mit der großmaßstäblichen, geschwungenen Tragstruktur des Turms.








Das Beijing Convention Center, das anlässlich der nächsten internationalen Ausstellungs- und Kommunikationsplattform „World Seed Conference“ zum Thema Landwirtschaft bis 2014 realisiert wird, soll zum landesweiten Kongress- und Konferenzzentrum avancieren. Das Gelände neben dem Qinglong See, unweit der Berge im Südwesten von Peking, erstreckt sich über insgesamt 350 ha, davon ca. 120 ha überbaute Fläche. Die Bauten werden in zwei Phasen realisiert: Die erste Phase umfasst Ausstellungs-, Konferenz- und Hotelräume sowie die dazugehörige Infrastruktur auf einer Fläche von 40 ha; die zweite Phase auf 80 ha beinhaltet die Realisierung von Luxushotels, Flächen für Handel, Büros und kulturelle Einrichtungen. Das Wachstumsprinzip der Pflanzenwelt – vom Samen zum Setzling bis zur Pflanze – bildet die Basis des Konzeptes. So genannte „Nodes“, Knotenpunkte, die als Metapher für das Samenkorn stehen, markieren den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Gebiets. Drei Nodes sind entsprechend den Anforderungen des Programms in die Bereiche Konferenz und Ausstellung, Hotel und Handel sowie Kultur und Sport gegliedert. Nach innen definieren die Nodes die Zentren sowie die Identität der jeweiligen Quartiere, außen werden sie von den linear strukturierten Baukörpern der Wohn- und Arbeitsviertel flankiert. Die weitläufige Fläche ist durch ein System von Wasserläufen gekennzeichnet, das die Nodes untereinander verbindet und verschiedene Landschaftszonen wie Ackerland, Wälder und Auen aufweist. Vorhandene Grünzonen bleiben erhalten und werden durch Bepflanzung punktuell ergänzt – Landschaft und Architektur sind zu einer Symbiose verflochten. Ressourcenoptimiertes Design im Hinblick auf Formgebung und Anordnung der Baukörper, der Wasserversorgung, des Sonnenschutzes und der Energiegewinnung charakterisieren den Entwurf. Ziel der aufeinander abgestimmten Systeme ist ein Net Zero Energy Concept, das die Reduzierung des Energieverbrauchs sowie niedrige Betriebskosten vorsieht.







