Audi Vorseriencenter VSC

Audi AG, Ingolstadt, DE

Design und Funktion: Das neue Audi Vorseriencenter präsentiert sich nach Außen als kompakter Baukörper mit geschwungenem Dach. Die sorgfältig gefertigte Fassade aus beschichteten Metallpaneelen setzt den hohen Anspruch von Audi nach Präzision auf baulicher Ebene um. Ort und Lage des Hybridgebäudes sind von der langfristigen Prozess- und Masterplanung der Technischen Entwicklung (TE) auf dem Audi Werksgelände in Ingolstadt bestimmt. Der Neubau vereint die Funktionen der Geschäftsbereiche Entwicklung und Produktion im neu organisierten Vorserienprozess und bietet Arbeitsplätze für bis zu 800 Mitarbeiter. Sämtliche Geschosse fassen großzügige, loftartige Räume, die optimale Arbeitsbedingungen und Freiräume für Büros und Entwicklerarbeitsplätze bieten. Neben den Fassadenflächen sorgen verglaste Atrien und in die Büroflächen integrierte Außenräume als Hof- und Freiflächen das Vorseriencenter mit Tageslicht. Zwischen den Galerieebenen öffnen sich Sichtachsen. Durch die optimierte visuelle Vernetzung in alle Ebenen wird die direkte Zusammenarbeit aller Beteiligten unterstützt und die Kommunikation der Mitarbeiter gefördert. In den Räumlichkeiten der beiden flexiblen Werkstattebenen werden Prototypen und Vor-serienfahrzeuge gebaut. Zur Montage und zur Optimierung der Aufbauprozesse sind die Bereiche mit Hebebühnen, Montagegehängen, Messanlagen und Prüfbereichen ausgestattet. Die Logistikzonen im Untergeschoss können mit LKWs zur Be- und Entladung befahren werden.

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BMW Projekthaus

BMW AG, München, DE

Mit dem Projekthaus im Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group in München wird durch eine besondere räumliche Organisation eine neue Art der Zusammenarbeit im Produkt-Entstehungs- Prozess (PEP) ermöglicht. Im zentralen Atrium des 100 x 100 m großen Gebäudes steht – als Haus im Haus – das Studio-Werkstattgebäude. Auf den einzelnen Ebenen werden für die Projekte die jeweiligen Projektstände in einer Art von Rapid-Prototypingverfahren in realen Modellen dargestellt. Diese sind von den umliegenden Projektflächen unmittelbar einsehbar. Dadurch entstehen zwei neue Kommunikationsmöglichkeiten: Jeder Entwickler kann zwischen der virtuellen Bildschirmarbeit und der realen Darstellung pendeln. Durch die räumliche Zentrierung werden zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen zusammengeführt. Die vier Projektgeschosse des neuen Projekthauses bestehen aus je vier Quadranten. Ihre Fläche entspricht 70 bis 120 Arbeitsplätzen. Dabei sind jeweils zwei Ebenen mit einer Wendeltreppe verbunden. So kann ein komplettes Projektteam innerhalb eines Raumkontinuums arbeiten. Die hohen, hellen und atmenden Räume ermöglichen eine freie Organisation der Arbeitsabläufe. Der „Loftcharakter“ fordert jede Projektgruppe auf, ihren Raum selbst auszufüllen.

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BMW Forschungs- und Innovationszentrum(Prüfstand)

BMW AG, München, DE

Zur Erweiterung der Werkstatt-, Labor- und Prüfkapazitäten wurde für das Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group in München ein neues Prüfstands-/ Werkstattgebäude entworfen. Standort ist die Schnittstelle zwischen einem vorhandenen Werkstattkomplex und einem westlich angrenzend geplanten Antriebsprüffeld. Bei der Layoutplanung sowie bei der funktionalen Einbindung stand der Produkt-Entstehungs-Prozess im Vordergrund. Im fünfgeschossigen Gebäude mit Werkstatt- und Laborbereichen sind Prüfstände der neuesten Generation integriert: EMV-Halle (Elektro-Magnetisches-Verträglichkeits-Prüffeld), Reifen-High Speed Uniformity Prüfstände, Klima-Schallmessraum, Antriebsstrangprüfung, Holographie, Modulanalyse, Rollenprüfstände. Mit diesem Gebäude wird die Konzentration aller Fahrzeug-Entwicklungsbereiche an einem Standort fortgesetzt.

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Groz-Beckert Technologiezentrum, Albstadt

Groz-Beckert, Albstadt, DE

Das neue Technologiezentrum soll den Stammsitz von Groz-Beckert in Albstadt erweitern und neue Räume schaffen, die der Hersteller von Präzisionsnadeln für die Textilindustrie als Zentrum für Neuentwicklungen nutzen möchte. Die Werkserweiterung setzt sich zum Ziel, die internen Wissensströme hinsichtlich Effektivität bei der Entwicklung von neuen Produkten zu bündeln und den Austausch mit den Kunden sowie das Wissen über den Markt und seine Bedürfnisse zu vertiefen. Das durchlaufende Atrium im Erdgeschoss bildet die Schnittstelle zum Kunden und bietet Ausstellungsflächen sowie Zugang zu einem Auditorium. Quer zum zentralen Erschließungsgebäude befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss vier kammartige Baukörper in paralleler Ausrichtung, die Labor- und Büroräume sowie flexible Flächen für Forschung und Entwicklung vorsehen. Ein zentrales Erschließungsband verknüpft die langgezogenen Baukörper, und durchzieht sämtliche Geschosse als vertikal durchlässiger Kommunikationsraum. Ein Lichtband in der Dachfläche sorgt für natürliches Licht in den Innenräumen. Proportionierung, Gestaltung und Verwendung von Materialien für die Neubauten sind wesentlich von dem Ziel geprägt, den Charakter des bestehenden Werkes aufzunehmen und ihre Architektur interpretierend fortzusetzen.

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Science To Business Centre CREAVIS Marl

Degussa Evonik, Marl, DE

Der zweite Bauabschnitt des Science To Business Centre erweitert das Nanotechnologie-Zentrum der CREAVIS, einer Tochtergesellschaft der Degussa, mit einem Gebäude für Biotechnologie. Die Architektur des zweigeschossigen orthogonalen Baukörpers nimmt die Geometrie des benachbarten ersten Bauabschnittes auf und fügt sich am südlichen Ende in den Chemiepark Marl. Ausgerichtet auf Flexibilität und Effizienz vereint der Neubau die gesamte Prozesskette von der Forschung bis zur Entwicklung und Produktion unter einem Dach. Im Inneren wechseln sich Büro- und Laborbereiche, Technik- und Kommunikationszonen für insgesamt 60 Mitarbeiter in einem flexibel nutzbaren Raumkonzept ab. Vielfältige Weg- und Blickbeziehungen zwischen den einzelnen Nutzungseinheiten und Workgroups schaffen eine Arbeitsatmosphäre, in der Kommunikation und Vernetzung gefördert werden.

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Willy-Wien-Laboratorium

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin, DE

Das Willy-Wien-Laboratorium der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ist Teil des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof mit sich optional ergänzenden Synchrotonstrahlungsquellen für Forschung, Metrologie und Technologieentwicklung. Es wird einen Niederenergie-Kompaktspeicherring als primäres Strahlungsnormal für Photoenergien im Spektralbereich vom Ultravioletten (UV) bis zum extremen Ultravioletten (EUV)-Licht aufnehmen. Das Laborgebäude unmittelbar gegenüber dem Speicherringgebäude der BESSY besteht aus einem Hallenbereich, zu dem der Elektronenbeschleuniger und der Stahlrohrbereich mit den Messplätzen gehört und aus einem zweigeschossigen Einbau für den Betrieb und die Auswertung. Die Messplätze sowie die technischen Betriebsräume sind L-förmig um die Anlage gruppiert. Um die Messungen möglichst erschütterungsfrei durchführen zu können, ist die Betonsohle des Bunker- und Stahlrohrbereichs vom übrigen Gelände und deren Fundamente durch eine umlaufende Fuge entkoppelt.

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Zentrum für Biotechnolgie und Umwelt II, Berlin-Adlershof

WISTA Management GmbH, Berlin, DE

Das Zentrum für Biotechnolgie und Umwelt II im integrierten Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort von Berlin-Adlershof bietet auf 10.260 m² Raum für Unternehmen, die auf chemischem, physikalischem und biotechnologischem Gebiet forschen und produzieren. Er umfasst ein Ensemble aus vier Gebäuden mit jeweils vier Geschossen, die sich um eine zentrale Erschließungshalle, dem kommunikativen Mittelpunkt, gruppieren. In dem mit großzügigen Glasflächen versehenen Gebäude stehen 27 identische Module mit unterschiedlicher Ausstattung zur Verfügung. Alle Labore verfügen über eine Grundausstattung mit Digestorien, Sicherheitsschränken, Laborbecken und Arbeitstischen, so dass eine sofortige Nutzung direkt nach Bezug gewährleistet ist. Im Erdgeschoss befindet sich ein zentrales Gefahrenstofflager für die Lagerung und Entsorgung von Säuren, Laugen und Lösemitteln. Die Mittelzonen der Labore bieten Stellflächen für eigene Geräte und Versuchsaufbauten sowie nachträgliche Ergänzung der Ausstattung.

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Huawei Research and Development Center

Huawei Technologies Co. Ltd., Shenzhen, CN

Als Unternehmen der Informationstechnologie-Branche ist Huawei Technologies in besonderem Maße von der effektiven Generierung und raschen Anwendung von Wissen geprägt. Für dieses 170.000 m² große Gebäude in Shenzhen mit Forschungs- und Bürobereichen wurde deshalb ein Konzept entwickelt, welches insbesondere die für Innovationsprozesse unverzichtbare Kommunikation und Vernetzung ermöglicht. Insgesamt zehn modular aufgebaute Baukörper werden fingerartig um einen zentralen Innenhof gruppiert. Direkte Zugänge aus allen drei Obergeschossen lassen dort einen Treffpunkt und Ort der informellen Kommunikation entstehen. An den Fassaden rund um den Innenhof orientierte Besprechungsräume rücken den konzentrierten Wissensaustausch bildhaft in den Mittelpunkt. Zugleich wird mit dieser Planung aber auch dem Wunsch des Unternehmens nach einem intelligenten und nachhaltigen Bauwerk Rechnung getragen. So sorgen die über den Grünräumen der einzelnen Gebäudefinger montierten Lamellen für eine wirksame Verschattung der Arbeitsplätze und für ein Mikroklima. Zudem führen sie zu einer signifikanten Verringerung der Kühllasten und - durch Photovoltaik-Elemente - zur Erzeugung von elektrischem Strom.

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