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Gläserne Softwarefabrik

Das neue Geschäftsgebäude eines EDV-Unternehmens in Karlsruhe steht unter dem Leitgedanken einer „Gläsernen Softwarefabrik“. Dies wird nicht nur in der äußeren Erscheinung des Neubaus zum Ausdruck gebracht, sondern konsequent in der Gebäudestruktur und inneren Organisation fortgeführt. Offene, transparente Raumgefüge ermöglichen variierende Bürotypologien, die Bereiche für Kommunikation und Konzentration miteinander vereinigen und für Kunden und Mitarbeitern ein helles, abwechslungsreiches Arbeitsumfeld bieten.

Städtebaulich thematisiert der Entwurf das langgezogene Grundstück. Drei ineinander geschobene und leicht versetzte Volumen bilden zahlreiche Terrassen und akzentuieren den Haupteingang auf der nördlichen Seite des Grundstücks.

Um ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewährleisten, ist das Gebäude so ausgelegt, dass es bei Bedarf auch in kleinere Einheiten aufgeteilt und vermietet werden kann. Zwei Hauptzugänge mit eigenem Foyer, einem für den Hauptnutzer und einem für die zukünftigen Mieter, ermöglichen bereits im Erdgeschoss eine klare Trennung der Nutzer. Großzügige, transparente Treppenhäuser und offene Verbindungsbrücken ermöglichen eine schnelle Orientierung innerhalb des Gebäudes und stellen vielseitige visuelle Verbindungen nach innen und außen her.

Die Fassade und äußere Erscheinung des Gebäudes ist geprägt von großformatigen, feststehenden Fensterelementen, die sich in Richtung Norden leicht auffächern und so eine Grundverschattung ermöglichen. Die gestaffelte Anordnung der opaken und transparenten Fassadenelemente verleiht dem Gebäude außerdem eine subtile Tiefe und lässt es in einem Spiel von Licht und Schatten changieren.

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12 500 m²
Wettbewerb
2015