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Klinikum Braunschweig

Der Aus- und Umbau des Städtischen Klinikums Braunschweig am Standort „Salzdahlumer Straße“, im Südosten der Stadt, vereint einen Neu- und Weiterbau und ein bereits existierendes Gebäude in einer neuen und überarbeiteten Struktur, organisiert um eine öffentliche Passage die alle Funktionen und Gebäudeteile miteinander verbindet. Diese innere Straße, auch „Magistrale“ genannt, die zu beiden Teilen gleichermaßen in das vorhandene Krankenhausgebäude und den Neu- und Weiterbau greift, ist der Hauptverteiler des Hospitalclusters und verläuft vom neuen Haupteingang im Süden, an der Zweigstraße „Fichtengrund“, zur Notaufnahme im Norden.

Die Magistrale funktioniert als ein „Rückgrat“, das mit Hilfe von natürlicher Belichtung, Ausblicken in begrünte Garteninnenhöfe und durch geräumige Verkehrsflächen ein gutes Leitsystem schafft und es Patienten sowie Besuchern gleichermaßen vereinfacht ermöglicht sich zu orientieren.

Ein neues und elegantes Eingangsgebäude samt vorgelagertem Ankunftsbereich komplettiert als repräsentatives Entree die gesamte Reorganisation des Gebäudekomplexes an der Salzdahlumer Straße. Am nun überarbeiteten, neu- und umstrukturierten Standort werden Funktionen aus innerstädtischen Krankenhausliegenschaften (Holwedestraße) konzentriert und Kapazitäten aus dem bereits Ende 2016 geschlossenen St.-Vinzenz-Krankenhaus (im Osten von Braunschweig gelegen) übernommen. Der bisherige vierte Standort in der Cellerstraße, im Norden der Stadt, wird weiterbetrieben, wodurch eine optimierte Zweihausigkeit, aus den nun verbliebenen zwei Clustern, nördlich und südöstlich der Innenstadt, entsteht.

C.F. Møller Architects
Wettbewerb
Vergabeverfahren 1. Rang
2017